Warum Sie Ihr Fatbike richtig sichern sollten
Die Absicherung Ihres Fatbikes ist heute wichtiger denn je. Denn Fatbikes sind wegen ihres hohen Wertes und guten Wiederverkaufswertes bei Dieben beliebt. Vor allem Business-Fatbikes sind ein attraktives Ziel, denn diese Räder kosten leicht zwischen 2.000 und 5.000 Euro. Zum Glück können Sie Ihr Fatbike mit den richtigen Maßnahmen richtig vor Diebstahl schützen. In diesem Artikel erfahren Sie, wie Sie das genau machen.
Eine gute Sicherheitsstrategie für Ihr Fatbike besteht aus mehreren Ebenen. Denken Sie an starke Schlösser, GPS-Tracking und eine angemessene Versicherung. Wenn Sie diese Maßnahmen kombinieren, machen Sie es Dieben so schwer wie möglich. Dadurch wird die Wahrscheinlichkeit eines Diebstahls erheblich verringert. Schauen wir uns alle Möglichkeiten einmal genauer an.
Welche Schlösser sind am besten für ein Fatbike geeignet?
Die Wahl des richtigen Schlosses zur Sicherung Ihres Fatbikes ist der erste Schritt. Denn nicht jedes Schloss passt um die breiten Reifen eines Fatbikes. Sie brauchen also Schlösser, die genügend Platz bieten. Es gibt ungefähr drei Arten von Schlössern, die für Fatbikes gut geeignet sind: Bügelschlösser, Kettenschlösser und Faltschlösser.
Bügelschlösser für dein Fatbike
Bügelschlösser sind kompakt und robust. Sie passen perfekt durch die breiten Speichen eines Fatbikes. Wählen Sie ein Bügelschloss mit einer Mindeststärke von 15 mm, denn dünnere Schlösser sind leichter zu schneiden. Der Vorteil eines Bügelschlosses ist, dass Sie es während der Fahrt einfach am Rahmen befestigen können. Der Nachteil ist, dass Sie nur begrenzt die Möglichkeit haben, das Fahrrad zu befestigen. Das liegt daran, dass die feste Form des Schlosses Ihre Möglichkeiten bestimmt.
Möchten Sie Ihr Fatbike besonders gut sichern? Dann kombinieren Sie ein Bügelschloss mit einer anderen Art von Schloss. Diebe haben oft nur Werkzeuge für eine Art von Schloss dabei. Wenn Sie also zwei verschiedene Schlösser verwenden, machen Sie es ihnen viel schwerer. Das ist genau das, was Sie erreichen wollen.
Kettenschlösser: mehr Flexibilität
Kettenschlösser bieten mehr Flexibilität als Bügelschlösser. Das liegt daran, dass du sie um verschiedene Teile deines Fatbikes wickelst. So können Sie sie leicht an verschiedene Fahrradträger und Pfosten anpassen. Wählen Sie ein Kettenschloss mit einer Stärke von mindestens 10 mm und einem starken Vorhängeschloss. So sind Sie gut gegen Diebstahl geschützt.
Der Nachteil eines Kettenschlosses ist das Gewicht. Bei Fatbikes ist das Gewicht bereits ein Problem, sodass ein zusätzliches schweres Schloss nicht ideal ist. Dennoch überwiegt die Sicherheit gegenüber dem Komfort. Schließlich ist ein gestohlenes Fatbike viel ärgerlicher als ein etwas schwereres Fahrrad. Schauen Sie sich das ABUS Kettenschlösser für gute Optionen.
Faltbare Schlösser: kompakt und praktisch
Faltschlösser kombinieren Flexibilität mit Tragbarkeit. Sie lassen sich kompakt zusammenfalten und passen daher leicht in eine Tasche. Achten Sie nur darauf, dass das Faltschloss lang genug für die breiten Räder Ihres Fatbikes ist. Nicht alle Faltschlösser sind geeignet. Prüfen Sie daher vor dem Kauf immer die Länge.
Wir raten davon ab, Kabelschlösser als Hauptsicherheit für Ihr Fatbike zu verwenden. Sie bieten einfach zu wenig Schutz vor schweren Diebstählen. Ein Dieb kann sie innerhalb von Sekunden durchschneiden. Verwenden Sie ein Kabelschloss höchstens als zusätzliche Sicherung für lose Teile wie den Sattel oder das Vorderrad.
ART mark: Worauf ist zu achten?
Achten Sie bei der Auswahl eines Schlosses zur Sicherung Ihres Fatbikes auf das ART-Gütezeichen. Dieses Gütesiegel gibt an, wie gut ein Schloss Einbruchsversuchen widersteht. Je höher die ART-Klasse, desto besser ist der Schutz. Für Fatbikes empfehlen wir mindestens ART-2 oder ART-3. Diese Schlösser erfüllen strenge Sicherheitsanforderungen.
Beachten Sie, dass viele Versicherer ein ART-geprüftes Schloss für den Versicherungsschutz im Falle eines Diebstahls verlangen. Ohne ein solches Schloss erhalten Sie möglicherweise keine Zahlung. Prüfen Sie also immer Ihre Versicherungsbedingungen, bevor Sie ein Schloss kaufen. Auf diese Weise können Sie später böse Überraschungen vermeiden. Unter STOER Bikes findet ART-geprüfte Faltschlösser die perfekt zu Fatbikes passen.
GPS-Tracking für Ihr Fatbike: Wie funktioniert es?
Neben guten Schlössern ist ein GPS-Tracker eine clevere Möglichkeit, Ihr Fatbike zu sichern. Ein GPS-Tracker ist ein kleines Gerät, das Sie versteckt im Rahmen anbringen. Es sendet in Echtzeit Standortdaten an eine App auf Ihrem Telefon. Auf diese Weise wissen Sie immer, wo sich Ihr Fatbike befindet.
Arten von GPS-Trackern für Fatbikes
Es gibt verschiedene Arten von GPS-Trackern. Eingebaute Tracker werden fest in den Rahmen eingebaut. Diese sind für Diebe am schwersten zu finden, da sie völlig außer Sichtweite sind. Lose Tracker hingegen kann man von einem Fahrrad zum anderen mitnehmen. Der Nachteil ist, dass sie von Dieben leichter entdeckt werden.
Einige Tracker werden mit Batterien betrieben, die Sie regelmäßig aufladen müssen. Andere Tracker werden an die Batterie deines elektrischen Fatbikes angeschlossen. Die letztere Option ist praktisch, da Sie sie nicht separat aufladen müssen. Die Batterielebensdauer von separaten Trackern variiert je nach Nutzung und Einstellungen zwischen 1 und 6 Monaten.
Was kostet das GPS-Tracking für Ihr Fatbike?
Die Kosten für das GPS-Tracking zur Sicherung Ihres Fatbikes bestehen aus zwei Teilen. Erstens, Sie kaufen den Tracker selbst. Die Preise liegen zwischen 50 und 200 Euro, je nach Marke und Ausstattung. Dann zahlen Sie monatliche Abonnementgebühren für die Datenverbindung. Diese liegen in der Regel zwischen 5 und 15 Euro pro Monat.
Für Unternehmen mit mehreren Fatbikes werden oft Flottenpakete angeboten. Hier erhalten Sie beim Kauf mehrerer Tracker einen Rabatt. Viele Systeme bieten auch zusätzliche Funktionen wie Bewegungsalarm und virtuelle Zäune. Mit einem Bewegungsalarm werden Sie sofort benachrichtigt, wenn jemand Ihr Fatbike bewegt. Ein virtueller Zaun alarmiert Sie, sobald das Fahrrad einen bestimmten Bereich verlässt.
STOER Bikes bietet das Tracefy GPS-Tracker an. Dieser Tracker passt perfekt zu STOER Fatbikes und bietet umfangreiche Tracking-Funktionen. So hast du immer die Kontrolle über den Standort deines Bikes.
Wo kann man einen GPS-Tracker am besten anbringen?
Die Platzierung Ihres GPS-Trackers entscheidet mit darüber, wie gut Ihr Fatbike gesichert ist. Verstecken Sie den Tracker an einem Ort, an dem Diebe ihn wahrscheinlich nicht suchen werden. Die Sattelstütze oder der Vorbau sind gute Optionen. Vermeiden Sie offensichtliche Stellen wie unter dem Sattel, denn dort suchen Diebe zuerst.
Verwenden Sie immer einen wasserdichten Tracker. Schließlich ist Ihr Fatbike regelmäßig draußen im Regen unterwegs. Achten Sie auch darauf, dass die Antenne für ein optimales Signal nicht blockiert ist. Denn eine blockierte Antenne führt zu einer schlechteren Ortungsgenauigkeit. Haben Sie Zweifel an der Montage? Dann lassen Sie es von einem Fahrradmechaniker machen. Auf diese Weise können Sie sicher sein, dass alles richtig sitzt.
Warum brauchen Fatbikes zusätzliche Sicherheit?
Sie fragen sich vielleicht, warum Sie Ihr Fatbike im Vergleich zu normalen Fahrrädern besonders gut sichern müssen. In der Tat gibt es einige wichtige Gründe, warum Fatbikes für Diebe attraktiver sind.
Höherer Wert und Wiederverkäuflichkeit
Erstens haben Fatbikes einen höheren Anschaffungswert als normale Fahrräder. Während ein normales Fahrrad mehrere hundert Euro kostet, zahlt man für ein Fatbike schnell 2.000 bis 5.000 Euro. Dieser höhere Wert macht sie für Diebe attraktiver. Gestohlene Fatbikes lassen sich auf dem Schwarzmarkt gut verkaufen.
Außerdem sind Fatbikes an ihrem einzigartigen Aussehen zu erkennen. Die breiten Reifen und das robuste Design sprechen viele Menschen an. Folglich sind gebrauchte Fatbikes sehr gefragt. Diebe wissen das und haben es deshalb gezielt auf diese Räder abgesehen. Auch Einzelteile wie die speziellen Räder und Rahmen sind für den Wiederverkauf wertvoll.
Spezifische Schwachstellen von Fatbikes
Fatbikes haben auch bestimmte Schwachstellen, die ihre Sicherung erschweren. Aufgrund ihrer Größe sind sie schwerer zu verstecken, aber auch schwieriger an Standardfahrradträgern zu sichern. Die dicken Reifen passen nicht durch alle Schlösser. Prüfen Sie also vor dem Kauf, ob Ihr Schloss groß genug ist.
Bei Fatbikes für Unternehmen kommt ein weiteres Risiko hinzu. Diese Fahrräder werden häufig für Lieferungen oder Werbezwecke eingesetzt. Daher werden sie über einen längeren Zeitraum unbeaufsichtigt auf der Straße abgestellt. Dadurch erhöht sich das Diebstahlrisiko erheblich im Vergleich zu normalen Fahrrädern, die in der Regel nur für kurze Zeit abgestellt werden.
Versicherung für Ihr Fatbike: Worauf ist zu achten?
Neben Schlössern und GPS-Tracking ist eine gute Versicherung wichtig, um Ihr Fatbike im Falle eines Diebstahls gegen finanzielle Verluste abzusichern. Nicht alle Versicherungspolicen decken Fatbikes in gleicher Weise ab. Achten Sie daher genau auf die Versicherungsbedingungen, bevor Sie eine Police abschließen.
Arten der Fahrradversicherung für Fatbikes
Normale Geschäftsinhaltsversicherungen decken Fahrräder manchmal bis zu einem bestimmten Betrag ab. Dieser Betrag reicht für Fatbikes wegen ihres höheren Wertes meist nicht aus. Sie benötigen daher oft eine spezielle Fahrradversicherung. Diese bieten einen umfassenderen Versicherungsschutz, der auch Diebstahl, Vandalismus und Schäden während der Nutzung einschließt.
Es gibt auch spezielle Fatbike-Versicherungen auf dem Markt. Diese tragen dem höheren Wert und dem erhöhten Diebstahlrisiko von Fatbikes Rechnung. Die Prämien sind daher höher als für normale Fahrräder, oft zwischen 8 und 15 Prozent des Neuwerts pro Jahr. Im Falle eines Diebstahls erhalten Sie in der Regel den aktuellen Marktwert, es sei denn, Sie haben eine Neuwertversicherung abgeschlossen.
Was sind die Anforderungen der Versicherer?
Die Versicherungsgesellschaften stellen oft Anforderungen an die Sicherung Ihres Fatbikes. So müssen Sie zum Beispiel mindestens zwei verschiedene Schlösser verwenden. Viele Versicherer verlangen auch, dass Sie das Fahrrad nachts drinnen abstellen. Lassen Sie Ihr Fatbike draußen stehen? Dann ist Ihr Versicherungsschutz möglicherweise nichtig.
Die GPS-Ortung wird manchmal mit einem Rabatt auf die Prämie belohnt. Die Versicherer sehen dies als zusätzliche Sicherheit an, weil es die Chancen erhöht, gefunden zu werden. Prüfen Sie also, ob Ihr Versicherer bei Verwendung eines GPS-Trackers einen Rabatt gewährt. Auf diese Weise können Sie vielleicht Geld bei Ihrer Prämie sparen.
Beachten Sie auch die Selbstbeteiligung und die Ausschlüsse in Ihrer Police. Diebstahl aus unverschlossenen Räumen ist oft nicht versichert. Dasselbe gilt für Fahrräder, die nicht abgeschlossen waren. Lesen Sie also immer die Versicherungsbedingungen sorgfältig durch, bevor Sie unterschreiben. STOER Bikes bietet eine speziell entwickelte Versicherung für ihre Modelle mit 3-jähriger Neuwertversicherung.
Praktische Tipps zur Sicherung Ihres Fatbikes
Neben Schlössern, GPS-Tracking und Versicherungen gibt es noch andere Möglichkeiten, Ihr Fatbike richtig zu sichern. Im Folgenden geben wir praktische Tipps, die das Diebstahlrisiko weiter verringern.
Wählen Sie den richtigen Parkplatz
Wo Sie Ihr Fatbike abstellen, ist sehr wichtig für die Sicherheit. Wählen Sie immer einen belebten und gut beleuchteten Platz. Denn Diebe meiden Orte, die von vielen Menschen frequentiert werden. In der Nähe eines Laternenpfahls oder einer Kamera sind sie schneller sichtbar. Das wirkt abschreckend.
Ideal sind Fahrradschuppen mit Überwachung oder Kameraüberwachung. Hier ist die Wahrscheinlichkeit eines Diebstahls am geringsten. Vermeiden Sie dunkle Gassen und abgelegene Ecken. Hier schlagen Diebe am liebsten zu. Ein sicherer Abstellplatz ist es wert, auch wenn er Sie etwas zusätzliche Fahrzeit kostet.
Verstauen Sie Ihr Fatbike drinnen, wenn Sie können
Die beste Art, Ihr Fatbike zu sichern, ist, es drinnen zu lagern. Eine Garage oder ein Schuppen mit einem guten Schloss ist ideal. So schützen Sie sich nicht nur vor Diebstahl, sondern auch vor dem Wetter. Denn Regen und Kälte sind nicht gut für den Akku und die Elektronik Ihres Fatbikes.
Sie haben keine Unterstellmöglichkeit? Dann verwenden Sie einen Wand- oder Bodenanker, um Ihr Fatbike zu befestigen. Das ist ein stabiler Bügel, den Sie an der Wand oder im Boden befestigen. Diebe können das Fahrrad dann nicht mitnehmen. Kombinieren Sie dies mit Bewegungsmeldern und Lichtern für zusätzliche Abschreckung.
Registrieren Sie Ihr Fatbike
Notieren Sie immer die eindeutige Rahmennummer Ihres Fatbikes und registrieren Sie es unter Heilung stoppen. Dies ist eine nationale Datenbank, in der Käufer und Verkäufer überprüfen können, ob ein Fahrrad als gestohlen gemeldet wurde. Im Falle eines Diebstahls hilft die Rahmennummer der Polizei bei der Identifizierung und Wiederbeschaffung Ihres Fahrrads.
Machen Sie auch Fotos von Ihrem Fatbike und bewahren Sie sie sicher auf. Im Falle eines Diebstahls können Sie die Fotos für Anzeigen und Versicherungsansprüche verwenden. Fotos machen es einfacher, Ihr Fahrrad wiederzuerkennen, wenn es irgendwo auftaucht. Achten Sie darauf, dass auf den Fotos die Rahmennummer und alle besonderen Merkmale deutlich zu erkennen sind.
Häufige Fehler bei der Sicherung von Fatbikes
Viele Menschen machen bei der Sicherung ihres Fatbikes die gleichen Fehler. Wenn du diese Fehler kennst und vermeidest, wirst du dein Fahrrad besser schützen.
Verwenden Sie nur ein Schloss
Der häufigste Fehler ist die Verwendung nur eines Schlosses. Diebe haben oft nur Werkzeuge für einen Schlosstyp dabei. Verwenden Sie zwei verschiedene Schlösser? Dann müssen sie den doppelten Aufwand treiben. Das schreckt viele Diebe ab. Kombinieren Sie zum Beispiel ein Bügelschloss mit einem Kettenschloss, um maximalen Schutz zu gewährleisten.
Befestigung des Rades anstelle des Rahmens
Viele Leute befestigen das Rad nur an einer Stange oder einem Gestell. Das ist ein großer Fehler, denn Räder lassen sich leicht abmontieren. Diebe schrauben einfach das Rad ab und nehmen den Rest des Fahrrads mit. Achten Sie also immer darauf, den Rahmen zu sichern. Sichern Sie dann auch mindestens ein Rad für zusätzliche Sicherheit.
Installieren Sie keinen GPS-Tracker
Viele Fatbike-Besitzer denken, dass ein Schloss ausreichend ist. Doch ein GPS-Tracker ist eine wertvolle Ergänzung zur Sicherung Ihres Fatbikes. Wenn Ihr Fahrrad trotz aller Maßnahmen gestohlen wird, erhöht ein Tracker die Chancen, es wiederzufinden, erheblich. Denn die Polizei kann sofort sehen, wo sich das Rad befindet und Maßnahmen ergreifen.
Keine Seriennummern aufschreiben
Die Seriennummer nicht zu notieren, ist ein häufiger Fehler. Ohne eine Seriennummer ist es schwierig zu beweisen, dass ein gefundenes Fahrrad Ihnen gehört. Notieren Sie sich daher alle Seriennummern von Rahmen, Motor und Batterie. Bewahren Sie diese Angaben an einem sicheren Ort auf, getrennt vom Fahrrad selbst.
Was tun Sie, wenn Ihr Fatbike gestohlen wird?
Leider kann es trotz aller Maßnahmen zur Sicherung Ihres Fatbikes immer noch zu einem Diebstahl kommen. In diesem Fall sollten Sie wissen, was zu tun ist, um die Chancen auf Wiederbeschaffung zu erhöhen.
Direkt melden
Zeigen Sie den Diebstahl Ihres Fatbikes sofort bei der Polizei an, wenn Sie ihn entdecken. Haben Sie einen GPS-Tracker? Dann geben Sie die Standortdaten an die Polizei weiter. Machen Sie sich niemals selbst auf die Suche nach dem Fahrrad, da dies gefährlich sein könnte. Lassen Sie die Polizei ihre Arbeit machen.
Versicherer einschalten
Wenden Sie sich innerhalb von 24 Stunden an Ihren Versicherer, um den Diebstahl zu melden. Dort wird man Ihnen genau sagen, welche Unterlagen Sie für die Schadensmeldung benötigen. In der Regel handelt es sich dabei um den Polizeibericht, den Kaufbeleg und Fotos des Fahrrads. Bewahren Sie den gesamten Schriftverkehr mit der Polizei und dem Versicherer als Beweismittel auf.
GPS-Verfolgung aktivieren
Haben Sie einen GPS-Tracker installiert? Dann aktivieren Sie die App zur kontinuierlichen Überwachung. Einige GPS-Dienste bieten einen Ortungsdienst an, den Sie einschalten können. Sie helfen aktiv dabei, Ihr Fatbike zu finden. Die Kosten dafür sind in der Regel im Abonnement enthalten.
Fatbike-Sicherheit für Unternehmen: weitere interessante Punkte
Unternehmen, die mehrere Fatbikes einsetzen, haben zusätzliche Sicherheitsbedenken. Schließlich erfordert eine Firmenflotte einen anderen Ansatz als ein einzelnes Fahrrad.
Zentrale Flottenverfolgung
Für Unternehmen mit mehreren Fatbikes ist ein zentrales GPS-Tracking unverzichtbar. So erhalten Sie einen Überblick über alle Fahrräder von einem einzigen Dashboard aus. Sie sehen sofort, wo sich jedes Fahrrad befindet, und werden bei verdächtigen Bewegungen benachrichtigt. Das macht die Verwaltung Ihrer Flotte viel einfacher.
Viele GPS-Systeme bieten auch einen Routenverlauf. So können Sie genau sehen, welche Routen Ihre Mitarbeiter fahren. Das ist nicht nur für die Sicherheit nützlich, sondern auch für die Planung von Wartungsarbeiten und die Optimierung von Routen.
Klare Protokolle für Mitarbeiter
Erstellen Sie klare Protokolle für Mitarbeiter, die Fatbikes benutzen. Legen Sie fest, wie sie die Fahrräder während der Pausen und nach der Arbeitszeit sichern sollen. Stellen Sie sicher, dass jeder weiß, welche Schlösser zu verwenden sind und wo die Fahrräder abzustellen sind. Eine Schulung zur korrekten Sicherung der Fahrräder beugt vielen Problemen vor.
Machen Sie auch klar, was die Mitarbeiter im Falle eines Diebstahls tun sollen. Wen sollen sie anrufen? Welche Informationen benötigen sie? Wenn Sie dies im Voraus festhalten, können Sie im Falle eines Diebstahls schnell und richtig handeln.
Berechnung der gesamten Sicherheitskosten
Für Unternehmen ist es ratsam, die Gesamtkosten für die Sicherung ihrer Fatbikes im Voraus zu berechnen. Dazu kommen: Anschaffungskosten für Schlösser (50-150 Euro pro Fahrrad), GPS-Tracker (50-200 Euro plus 5-15 Euro pro Monat), Versicherungsprämie (8-15 Prozent des Neuwerts pro Jahr) und eventuelle Lagerkosten.
Bei einem Fuhrpark von z. B. zehn Fatbikes zu je 3.000 Euro kommen Sie auf etwa 4.000 bis 6.000 Euro pro Jahr an Sicherheitskosten. Das mag viel erscheinen, wiegt aber den Verlust eines oder mehrerer Fahrräder durch Diebstahl nicht auf.
STOER Bikes: Sicherheit serienmäßig eingebaut
Unter STOER Fahrräder Sicherheit ist kein nachträglicher Gedanke. Tatsächlich sind alle Modelle standardmäßig mit eingebauten Sicherheitsfunktionen ausgestattet, die Ihr Fatbike gut schützen.
PIN-Code-Wegfahrsperre
Alle STOER Fatbikes sind mit einer PIN-Code-Wegfahrsperre ausgestattet. Das Fahrrad startet nur, wenn Sie den richtigen Code eingeben. Das verringert das Diebstahlrisiko erheblich, denn ohne Code ist das Rad praktisch unbrauchbar. Diebe bevorzugen Fahrräder, die sie sofort benutzen oder weiterverkaufen können.
GPS-Funktionalität auf dem UrbanX
Die STOER UrbanX hat serienmäßig GPS-Funktionalität an Bord. Auf diese Weise wissen Sie immer, wo sich Ihr Fahrrad befindet. Das macht die Sicherung Ihres Fatbikes viel einfacher. Mit dem CargoX Lastenfahrrad Die GPS-Ortung ist sogar serienmäßig eingebaut.
Besondere STOER-Versicherung
STOER Bikes bietet eine speziell entwickelte Fahrradversicherung für ihre Modelle. Diese Versicherung bietet 3 Jahre Neuwertschutz ohne Selbstbeteiligung im Falle eines Diebstahls. Außerdem erhalten Sie rund um die Uhr Unterstützung bei Schäden oder Pannen. So sind Sie immer bestens abgesichert.
Zusammenfassung: So sichern Sie Ihr Fatbike am besten
Die Sicherung Ihres Fatbikes erfordert einen mehrschichtigen Ansatz. Kombinieren Sie immer mehrere Maßnahmen für den besten Schutz. Im Folgenden fassen wir die wichtigsten Punkte zusammen:
- Verwenden Sie mindestens zwei ART-zugelassene Schlösser unterschiedlichen Typs
- Installieren Sie einen GPS-Tracker an einem versteckten Ort in Ihrem Fahrrad
- Eine gute Fahrradversicherung, die zu Ihrer Situation passt
- Parken Sie immer in belebten, gut beleuchteten Bereichen
- Lagern Sie Ihr Fatbike vorzugsweise in einem geschlossenen Raum
- Registrieren Sie Ihr Fahrrad bei Stop Heling und notieren Sie alle Seriennummern
- Befestigen Sie den Rahmen und mindestens ein Rad an einem festen Gegenstand
Durch die Kombination dieser Maßnahmen machen Sie es den Dieben so schwer wie möglich. So können Sie Ihr Fatbike beruhigt genießen, denn Sie wissen, dass Sie alles getan haben, um einen Diebstahl zu verhindern. Möchten Sie mehr über die Sicherheitsoptionen von STOER Bikes erfahren? Dann vereinbaren Sie eine Probefahrt und finden Sie selbst heraus, wie gut diese Fahrräder gesichert sind.
Häufig gestellte Fragen zur Sicherung von Fatbikes
Wie kann ich einen GPS-Tracker am besten in mein Fatbike einbauen?
Verstecken Sie den Tracker im Rahmen, vorzugsweise in der Sattelstütze oder im Vorbau, wo er nicht sichtbar ist. Vermeiden Sie offensichtliche Stellen wie z. B. unter dem Sattel. Verwenden Sie wasserdichte Tracker und stellen Sie sicher, dass die Antenne für ein optimales Signal frei ist. Lassen Sie den Tracker im Zweifelsfall in einem Fahrradgeschäft anbringen.
Kann ich mein Fatbike mit zwei Schlössern über Nacht draußen stehen lassen?
Dies hängt von Ihren Versicherungsbedingungen und Ihrem Standort ab. Viele Versicherer verlangen eine nächtliche Innenlagerung, unabhängig von der Anzahl der Schlösser. Prüfen Sie Ihre Versicherungsbedingungen und ziehen Sie für teure Fatbikes immer eine Innenlagerung in Betracht. Das Abstellen im Freien erhöht das Risiko beträchtlich, selbst bei Mehrfachschlössern.
Welche Sicherheitsfehler machen Unternehmen häufig bei ihrer Fatbike-Flotte?
Zu den häufigsten Fehlern gehören: die Verwendung desselben Schlosstyps für alle Fahrräder, das Fehlen eines GPS-Trackers, der Abschluss einer unzureichenden Versicherung und das Fehlen klarer Protokolle für die Mitarbeiter. Oft wird auch vergessen, die Seriennummern zu notieren und Fotos zur Identifizierung im Falle eines Diebstahls zu machen.
Wie kann ich verhindern, dass Teile meines Fatbikes gestohlen werden?
Verwenden Sie Schrauben mit Spezialköpfen, die nur mit Spezialwerkzeug gelöst werden können. Befestigen Sie lose Teile wie Sattel und Vorderrad per Kabel am Rahmen. Erwägen Sie die dauerhafte Befestigung teurer Teile oder nehmen Sie sie mit ins Haus. Ein zusätzliches Kabelschloss kann Kleinteile zusätzlich sichern.
Ist es ratsam, mehrere Fatbikes mit demselben Schlüssel zu sichern?
Das ist praktisch für den täglichen Gebrauch, erhöht aber das Risiko. Wenn ein Schlüssel verloren geht, sind alle Fahrräder gefährdet. Besser ist es, verschiedene Schlossmarken zu kombinieren oder ein Schlüsselsystem mit Hauptschlüssel zu verwenden. So bleiben Sie flexibel, verringern aber das Risiko im Falle eines Schlüsselverlusts.
Was soll ich tun, wenn mein Fatbike mit GPS-Tracker trotzdem gestohlen wird?
Melden Sie es sofort der Polizei und geben Sie den GPS-Standort an. Suchen Sie niemals selbst nach dem Fahrrad, da dies gefährlich sein könnte. Kontaktieren Sie Ihren Versicherer innerhalb von 24 Stunden. Aktivieren Sie die GPS-Tracking-App zur kontinuierlichen Überwachung und bewahren Sie alle Mitteilungen als Beweismittel auf.
Wie viel kostet die vollständige Sicherung meiner geschäftlichen Fatbike-Flotte?
Addieren Sie: Anschaffungskosten für Schlösser (50-150 Euro pro Fahrrad), GPS-Tracker (50-200 Euro plus 5-15 Euro pro Monat) und Versicherungsprämie (8-15 Prozent des Neuwerts des Fahrrads pro Jahr). Für eine Flotte von 10 Fatbikes im Wert von 3.000 Euro kostet die vollständige Sicherheit etwa 4.000-6.000 Euro pro Jahr.