In den Niederlanden werden elektrische Fatbikes je nach ihren technischen Spezifikationen gesetzlich in verschiedene Kategorien eingeteilt. Diese Klassifizierung bestimmt, wo Sie fahren dürfen und wo nicht.
Das Standard-Elektro-Fatbike mit einer Tretunterstützung von bis zu 25 km/h und einem Motor von bis zu 250 Watt gilt rechtlich als normales Fahrrad (auch "Pedelec" genannt). Sie können mit einem solchen Fatbike auf allen regulären Radwegen fahren und es gelten die gleichen Regeln wie für ein normales Fahrrad. Sie brauchen weder einen Führerschein noch eine Versicherung oder einen Helm.
"Alle STOER Bikes Modelle erfüllen diesen Standard", betont Joeri. "Unser CityX Beispiel hat genau 250W und 25km/h Unterstützung."
Wenn Ihr elektrisches Fatbike jedoch eine Leistung von mehr als 250 Watt hat oder mit Motorunterstützung schneller als 25 km/h fahren kann, ohne in die Pedale zu treten, fällt es in die Kategorie Moped oder sogar Mofa. Für diese Kategorien gelten unterschiedliche Regeln:
Mopeds (bis zu 25 km/h): Blaues Nummernschild vorgeschrieben, Mindestalter 16 Jahre, Versicherungspflicht und Helmpflicht in vielen Städten seit 2019.
Mopeds (bis zu 45 km/h): Gelbe Zulassungsnummer vorgeschrieben, Mindestalter 16 Jahre, Führerschein AM erforderlich, Versicherungspflicht und Helmpflicht.
Diese schnelleren Kategorien dürfen innerhalb geschlossener Ortschaften oft nicht auf Radwegen fahren, sondern müssen die Fahrbahn benutzen. Außerhalb geschlossener Ortschaften dürfen sie in der Regel auf Radwegen fahren, sofern diese durch entsprechende Verkehrszeichen gekennzeichnet sind.
Beim Kauf eines elektrischen Fatbikes ist es daher wichtig, die Spezifikationen zu kennen und zu wissen, in welche Kategorie es fällt. So lassen sich unangenehme Situationen und mögliche Bußgelder vermeiden.
Möchten Sie mehr über die Gesetzgebung erfahren? Dann lesen Sie unseren Blog "Was sind die neuen Regeln für Fatbikes im Zeitraum 2024-2026?“