Eine geschäftliche Fatbike-Versicherung ist für Unternehmen, die elektrische Fatbikes nutzen, unerlässlich. Die Standardversicherung deckt nämlich die spezifischen Risiken der geschäftlichen Nutzung nicht ab. Bei STOER Bikes erleben wir täglich, wie Unternehmen ihren Fuhrpark mit unseren Modellen UrbanX, CityX oder CargoX erweitern. Diese Räder mit Riemenantrieb und leistungsstarken Bafang-Motoren stellen dabei eine Investition von 3.000 bis 6.500 Euro pro Stück dar. Ohne die richtige Fatbike-Versicherung für Unternehmen gehen Sie als Unternehmer daher große finanzielle Risiken ein.
Warum Ihr Unternehmen eine Fatbike-Versicherung für Unternehmen braucht
Fatbikes für Unternehmen unterscheiden sich grundlegend von normalen Fahrrädern. Die elektrischen Fatbikes, die wir bei STOER Bikes herstellen, haben zum Beispiel dicke Reifen, einen 720-Wh- oder 960-Wh-Akku und einen Gates CDX-Riemenantrieb. Außerdem sind diese Teile nicht billig zu ersetzen. Denn eine normale private Fahrradversicherung deckt die geschäftliche Nutzung nicht ab. Sobald also Ihr Mitarbeiter mit dem Fahrrad einen Kunden besucht oder eine Lieferung macht, sind Sie nicht versichert.
Die Rechtsvorschriften für Elektrofahrräder machen die Sache noch komplizierter. So fällt ein E-Bike bis 25 km/h formal unter Kraftfahrzeuge, benötigt aber keine obligatorische Haftpflichtversicherung. Bei der geschäftlichen Nutzung ergibt sich jedoch eine Grauzone. Denn die meisten Betriebshaftpflichtversicherungen (AVB) schliessen Schäden aus, die durch oder mit E-Bikes verursacht werden. Wenn Ihr Angestellter auf einer Geschäftsreise mit einem Fatbike zusammenstößt, kann das zu hohen Forderungen führen, für die Sie nicht versichert sind.
Thomas, Miteigentümer von STOER Bikes, sagt: "Wir raten allen unseren Geschäftskunden, sofort nach dem Kauf eine angemessene Versicherung abzuschließen. Vor allem Unternehmen mit mehreren Fahrrädern gehen sonst unnötige Risiken ein. Schließlich ist ein gestohlenes CargoX im Wert von 6.495 Euro ein herber Schlag für die Bilanz."
Die einzigartigen Risiken von Fatbikes für Unternehmen
Fatbikes ziehen die Aufmerksamkeit von Dieben stärker auf sich als normale Fahrräder. Das liegt daran, dass ihr hoher Wiederverkaufswert sie zu einem attraktiven Ziel macht. Im geschäftlichen Einsatz befinden sich die Fahrräder oft an wechselnden Orten. Manchmal sind sie bei Kunden abgestellt, ein anderes Mal auf einem Betriebshof oder auf der Straße. Durch diese unterschiedlichen Abstellorte erhöht sich das Risiko eines Diebstahls erheblich.
Auch technische Schäden treten bei intensiver geschäftlicher Nutzung häufiger auf. Schließlich legen die Fahrräder mehr Kilometer zurück, fahren bei jedem Wetter und werden von unterschiedlichen Personen gefahren. Der von uns verwendete Gates CDX-Riemenantrieb ist zwar wartungsfrei, muss aber im Schadensfall ausgetauscht werden. Das kostet schnell mehrere hundert Euro. Außerdem sind der Bafang H720-Motor und die großen Batterien noch teurer in der Reparatur oder im Austausch.
Ein drittes großes Risiko ist daher die Haftung. Nehmen wir an, Ihr Angestellter stößt bei einer Lieferung mit einem Fußgänger zusammen, der bleibende Verletzungen erleidet. Dann kann der Schadenersatzanspruch in die Höhe gehen. Ohne die richtige Deckung müssen Sie das aus eigener Tasche bezahlen. Für viele Unternehmen bedeutet ein solcher Schaden leider das Aus.
Was deckt eine gute geschäftliche Fatbike-Versicherung alles ab?
Die Fatbike-Vollkaskoversicherung für Unternehmen besteht aus drei Hauptkomponenten: Diebstahl, Schäden am Fahrrad selbst und Haftpflicht gegenüber Dritten. Gehen wir also auf die einzelnen Bestandteile ein, damit Sie genau wissen, worauf Sie achten müssen.
Diebstahlschutz für geschäftliche Fatbikes
Diebstahl ist das größte Risiko bei Fatbikes. Denn eine gute Versicherung erstattet in den ersten drei Jahren den Neu-zu-Alt-Wert. Achtung: Viele Versicherer haben strenge Auflagen. Zum Beispiel müssen Sie oft ein ART2-geprüftes Schloss verwenden und ein aktives Track & Trace-System installiert haben. Bei STOER Bikes liefern wir unser CargoX standardmäßig mit GPS-Tracking aus. Bei den Modellen UrbanX und CityX können Sie dies als Option hinzufügen.
Außerdem deckt die Diebstahlversicherung auch den versuchten Diebstahl ab, wenn das Fahrrad beschädigt wird. Denken Sie zum Beispiel an ein aufgebrochenes Schloss oder eine Beschädigung des Rahmens. Einige Versicherer decken sogar den Diebstahl von Teilen ab, z. B. nur die Batterie oder den Sattel. Prüfen Sie dies also sorgfältig in Ihrer Police.
Wichtiges Detail: Wenn Ihr Arbeitnehmer das Fahrrad kurzzeitig an jemanden ausleiht, der es nicht zurückgibt, gilt dies ebenfalls als Diebstahl. Allerdings muss dies dem Versicherer vorab gemeldet werden. Für Unternehmen, die Fahrräder zwischen Mitarbeitern teilen, ist dies also eine wichtige Absicherung.
Deckung von Schäden an Geschäftsmotorrädern
Die Casco-Deckung schützt Sie vor physischen Schäden an Ihrem Fatbike. Dazu gehören insbesondere Unfälle, Stürze, Kollisionen und Vandalismus. Für die geschäftliche Nutzung ist dies unverzichtbar. Schließlich befinden sich Ihre Fahrräder oft im Freien, was sie anfälliger für Schäden macht.
Daher ist eine spezielle Versicherung für elektrische Komponenten ebenfalls wichtig. Der Akku kann zum Beispiel durch einen Sturz oder Kurzschluss beschädigt werden. Bei STOER Bikes verwenden wir 720-Wh-Batterien für das UrbanX und CityX und 960-Wh für das CargoX. Der Austausch dieser Batterien kostet zwischen 800 und 1.200 Euro. Zum Glück deckt eine gute Versicherung diese Kosten innerhalb der ersten drei Jahre vollständig ab.
Auch der Motor erfordert besondere Aufmerksamkeit. Denn der von uns verwendete Bafang H720-Motor liefert ein Drehmoment von 55 Nm (UrbanX/CityX) bzw. 92 Nm (CargoX). Bei einem technischen Defekt aufgrund eines Sturzes oder eines Zusammenstoßes können die Reparaturkosten daher bis zu 1.500 € betragen. Vergewissern Sie sich also, dass Ihre Versicherung die elektrischen Komponenten ausdrücklich in ihren Bedingungen erwähnt.
Für Fahrräder mit Riemenantrieb wie unsere STOER-Modelle ist eine separate Abdeckung wichtig. Denn der Austausch eines Gates CDX-Riemens kostet rund 150 €, inklusive Arbeit. Das ist zwar billiger als eine Kette mit Schaltung, aber Ihre Versicherung sollte das abdecken. Leider erkennen nicht alle Standard-Fahrradversicherungen den Riemenantrieb als Standardteil an.
Haftpflichtversicherung für die geschäftliche Nutzung von Fatbikes
An dieser Stelle wird es kompliziert. Denn eine normale AVB-Police (Haftpflichtversicherung) schließt Schäden durch Elektrofahrräder oft aus. Sie brauchen also eine spezielle Erweiterung oder eine separate Police. Diese Versicherung schützt Ihr Unternehmen, wenn ein Mitarbeiter bei der Arbeit mit dem Fatbike einen Schaden an anderen verursacht.
Die Deckung beläuft sich in der Regel auf 1 Million € oder mehr. Das klingt viel, aber bei schweren Verletzungen kann sich ein Schadenersatzanspruch schnell summieren. Denn Krankheitskosten, Arbeitsunfähigkeit und Schäden summieren sich. Für Unternehmen, die viel mit Fatbikes arbeiten, ist dies also kein Luxus, sondern eine Notwendigkeit.
Laurens, einer unserer Experten bei STOER Bikes, betont dies immer wieder: "Wir sehen, dass immer mehr Unternehmen ihre Flotten auf elektrische Fatbikes umstellen. Aber viele Unternehmer vergessen leider, die Haftung richtig zu regeln. Klären Sie dies also explizit mit Ihrem Versicherer, bevor Sie die Räder in Betrieb nehmen."
Wie viel kostet die Fatbike-Versicherung für Ihr Unternehmen?
Die Kosten für eine Fatbike-Versicherung für Unternehmen sind sehr unterschiedlich. Immerhin zahlen Sie für ein einzelnes Fahrrad zwischen 180 und 600 € pro Jahr. Dies hängt von mehreren Faktoren ab, die wir im Folgenden erläutern.
Faktoren, die Ihre Versicherungsprämie bestimmen
Der Kaufwert ist der wichtigste Faktor. Ein UrbanX oder CityX für 3.199 bis 3.299 € hat zum Beispiel eine niedrigere Prämie als ein CargoX für 6.495 €. Die Versicherer verlangen oft 5-8% des Anschaffungswerts pro Jahr. Bei einem CargoX sind das 325 bis 520 € pro Jahr.
Auch der Standort Ihres Unternehmens spielt eine große Rolle. Denn in großen Städten, in denen viele Fahrraddiebstähle vorkommen, zahlen Sie mehr. Amsterdam, Rotterdam und Utrecht haben oft 30-50% höhere Prämien als kleinere Städte. Die Postleitzahl Ihres Unternehmens bestimmt also Ihr Risikoprofil.
Daher spielt auch die Anzahl der Kilometer pro Jahr eine Rolle. Denn Fahrräder, die täglich 30-40 Kilometer zurücklegen, haben mehr Verschleiß und ein höheres Unfallrisiko. Einige Versicherer fragen nach der voraussichtlichen Jahreskilometerleistung. Seien Sie also ehrlich, sonst riskieren Sie, dass Schäden nicht bezahlt werden.
Auch die Abstellbedingungen wirken sich erheblich auf die Prämie aus. Wenn Sie Ihre Fahrräder nachts in einem verschlossenen Raum abstellen, erhalten Sie sogar einen Rabatt. Das Abstellen im Freien erhöht das Risiko und damit die Kosten. Auch die Art des Schlosses, das Sie verwenden, macht einen Unterschied. So ist beispielsweise ein ART2-Schloss oft die Mindestanforderung, aber mit einem ART4-Schloss erhalten Sie manchmal einen zusätzlichen Rabatt.
Selbstbeteiligung und Zusatzoptionen bei Ihrer Fatbike-Versicherung
Die meisten Versicherungen arbeiten mit einer Selbstbeteiligung zwischen 100 € und 250 € pro Schadensfall. Eine höhere Selbstbeteiligung senkt also Ihre monatliche Prämie. Für Unternehmen mit mehreren Fahrrädern kann jedoch eine niedrige Selbstbeteiligung vorteilhafter sein. Schließlich ist die Wahrscheinlichkeit größer, dass Sie mehrere Schäden pro Jahr haben.
Zusätzliche Optionen kosten extra, können aber nützlich sein. Denken Sie zum Beispiel an eine Pannenhilfe, die Sie im Falle einer leeren Batterie oder einer technischen Störung an Ihr Ziel bringt. Das kostet etwa 50 bis 100 € extra pro Jahr. Für Unternehmen, in denen Zeit Geld ist, kann dies also sehr wertvoll sein.
Eine weitere Möglichkeit ist der globale Versicherungsschutz. Denn die Versicherung gilt standardmäßig in den Niederlanden und oft bis zu 30 Kilometer über die Grenze hinaus. Benutzen Sie die Fahrräder international? Dann brauchen Sie eine umfassende geografische Deckung. Dadurch erhöht sich die Prämie um 20-30%.
Der Ersatztransport ist besonders für Unternehmen interessant, die auf ihre Fatbikes angewiesen sind. Denn wenn ein Fahrrad gestohlen wird oder einen Totalschaden erleidet, erhalten Sie ein vorübergehendes Ersatzmodell. Dies verhindert also Umsatzverluste. Die Kosten dafür belaufen sich auf etwa 75 bis 125 € zusätzlich pro Jahr.
Wie kann man mehrere Fatbikes mit einer Flottenpolice versichern?
Ab drei bis fünf Fahrrädern zahlt sich eine Flottenversicherung aus. Denn dabei handelt es sich um eine spezielle Fatbike-Versicherung für Unternehmen, die alle Ihre Geschäftsräder in einer Police abdeckt. Die Vorteile sind also groß, sowohl in finanzieller als auch in administrativer Hinsicht.
Vorteile einer Flottenpolitik für Ihr Unternehmen Fatbikes
Normalerweise erhalten Sie 10-25% Rabatt auf die Prämie pro Fahrrad. Bei fünf UrbanX-Modellen sparen Sie so schnell 100 bis 250 € pro Jahr. Bei größeren Flotten erhöht sich dieser Prozentsatz noch weiter. Einige Versicherer gewähren zum Beispiel Rabatte von bis zu 30% ab zehn Fahrrädern.
Auch der Verwaltungsaufwand verringert sich drastisch. Denn Sie haben einen Ansprechpartner, eine Police und eine Rechnung. So müssen Sie im Schadensfall nicht erst herausfinden, welches Fahrrad von welcher Versicherung gedeckt ist. Das spart eine Menge Zeit und verhindert Fehler.
Flexibilität ist also auch ein großer Vorteil. So können Sie Fahrräder hinzufügen oder entfernen, ohne jedes Mal eine neue Police abschließen zu müssen. Erweitert sich Ihr Fuhrpark um drei weitere CityX-Modelle? Ein Anruf oder eine E-Mail und sie sind versichert. Das macht das Aufstocken viel einfacher.
Joeri, Miteigentümer von STOER Bikes, über Geschäftskunden: "Wir erleben oft, dass Unternehmen mit zwei oder drei Fahrrädern klein anfangen. Sobald sie merken, wie gut es funktioniert, expandieren sie schnell. Mit einer Flottenpolice können sie also leicht wachsen, ohne dass ihnen die Versicherung Kopfschmerzen bereitet."
Praktische Tipps zum Flottenmanagement für Ihre Fatbike-Versicherung
Führen Sie zunächst ein aktuelles Verzeichnis aller Fahrräder mit Rahmennummern, Benutzern und Abstellorten. Denn das beschleunigt die Schadensregulierung und hilft im Falle eines Diebstahls. Zum Glück bieten viele Versicherer Online-Portale an, auf denen Sie dies verwalten können.
Bestimmen Sie auch eine Person, die für die Fahrradversicherung zuständig ist. Diese Person steht schließlich mit dem Versicherer in Kontakt, meldet Schäden und sorgt für die ordnungsgemäße Dokumentation. So wird verhindert, dass etwas durch die Maschen rutscht.
Planen Sie außerdem Wartungsintervalle für alle Ihre Fahrräder. Denn obwohl der Gates CDX-Riemenantrieb von STOER Bikes wartungsfrei ist, müssen Reifen, Bremsen und Licht regelmäßig überprüft werden. Richtige Wartung beugt Schäden vor und hält Ihre Prämie niedrig.
Treffen Sie außerdem klare Vereinbarungen mit den Mitarbeitern über die Nutzung. Dokumentieren Sie, wer welches Fahrrad benutzen darf, wo es abgestellt werden soll und wie mit Schäden umzugehen ist. Denn das verhindert Diskussionen mit dem Versicherer im Schadensfall.
Besondere Hinweise für die Versicherung der STOER Bikes Modelle
Unsere Fahrräder haben einzigartige Merkmale, die Ihre Fatbike-Versicherung für Unternehmen berücksichtigen sollte. Schauen wir uns also an, was bei jedem Modell wichtig ist.
UrbanX business fatbike versicherung
Das UrbanX ist unser Bestseller für die geschäftliche Nutzung und kostet 3.199 €. Denn dieses Elektro-Fatbike hat einen 720-Wh-Akku, einen 55-Nm-Bafang-Motor und natürlich den Gates CDX-Riemenantrieb. Achten Sie also darauf, dass Ihre Versicherung alle drei Komponenten ausdrücklich abdeckt.
Eine Besonderheit ist auch der Zwei-Personen-Sattel. Dieser ist beim UrbanX und CityX sogar serienmäßig vorhanden. Einige Versicherer betrachten ihn als Zubehör, andere als Standardteil. Prüfen Sie dies, denn ein Ersatzsattel kostet 150 bis 200 €.
Außerdem sind dicke Fatbike-Reifen (20×4 Zoll) teurer als normale Fahrradreifen. Immerhin kostet ein Satz etwa 120 €. Stellen Sie also sicher, dass der Reifenersatz nach einem Schaden abgedeckt ist. Reifenpannen, die durch normalen Gebrauch entstehen, sind nicht versichert, aber Schäden, die beispielsweise durch Vandalismus entstehen, schon.
CityX business fatbike versicherung
Der CityX ist unser neuestes Modell mit einem niedrigen Einstieg und einem Buddy-Sitz für den Stauraum. Es kostet 3.299 € und hat die gleichen technischen Spezifikationen wie das UrbanX. Der Unterschied liegt also im Rahmen und in der Verkleidung.
Die niedrige Einstiegshöhe macht das Fahrrad bei Unternehmen beliebt, die Wert auf Barrierefreiheit legen. Vergewissern Sie sich also, dass Ihre Versicherung auch den speziellen Rahmentyp akzeptiert. Denn einige ältere Policen haben Listen mit zugelassenen Rahmen, die neue Modelle nicht enthalten.
Der Buddy-Sitz ist auch ideal, um Ihr Schloss, Ihre Unterlagen oder kleine Pakete zu verstauen. Achten Sie deshalb darauf, dass am oder auf dem Fahrrad angebrachtes Zubehör mitversichert ist. Auf diese Weise vermeiden Sie Diskussionen im Falle eines Diebstahls oder einer Beschädigung.
CargoX-Lastenradversicherung - weitere interessante Punkte
Das CargoX ist eine ganz andere Geschichte. Denn dieses Lastenrad kostet ab 6.495 € und hat einen 960-Wh-Akku, einen 92-Nm-Motor und kann bis zu 150 kg laden. Außerdem wurde es mit dem German Design Award 2025 ausgezeichnet, was seinen Wert noch erhöht.
Daher sollte der EPP-Eimer (100×70 cm) in Ihrer Police separat aufgeführt werden. Denn der Ersatz dieses Behälters kostet etwa 600 bis 800 €. Leider decken viele Standard-Fahrradversicherungspolicen keine Lastenradbehälter ab. Sie benötigen daher eine spezielle Lastenradversicherung oder eine Erweiterung.
Auch das Zubehör für den CargoX kann einen erheblichen Wert darstellen. Denken Sie zum Beispiel an das Regenzelt (300-400 €), den Maxi-Cosi-Adapter (150 €), den Sicherheitsbügel (200 €) und die zusätzlichen Bänke (je 100-150 €). Stellen Sie also sicher, dass Ihre Versicherung Zubehör im Wert von mindestens 1.500 € abdeckt.
Einzigartig am CargoX sind auch die Blinker und die komplette Beleuchtungsanlage. Denn der Ersatz dieser elektronischen Systeme kostet im Schadensfall 400-600 €. Prüfen Sie daher, ob Ihre Versicherung solche integrierten Systeme abdeckt. Leider ist dies nicht bei allen Policen standardmäßig der Fall.
Die GPS-Ortung gehört im CargoX zur Standardausstattung. Denn das hilft nicht nur im Falle eines Diebstahls, sondern gibt auch oft Prämienrabatte. Lassen Sie das System also aktiv und das Abonnement gültig. Denn sonst lassen viele Versicherer den Versicherungsschutz entfallen.
Fallstricke beim Abschluss einer geschäftlichen Fatbike-Versicherung
Es gibt einige klassische Fehler, die Unternehmen machen. Lernen Sie also aus diesen Fallstricken, damit Sie sie vermeiden können.
Unterschätzung der geschäftlichen Nutzung
Viele Geschäftsleute denken, dass sie mit einer privaten Fahrradversicherung auskommen, wenn sie das Fahrrad "gelegentlich geschäftlich" nutzen. Das ist jedoch ein großer Fehler. Denn sobald sich ein Unfall oder ein Diebstahl während der geschäftlichen Tätigkeit ereignet, wird der Versicherer Ihren Anspruch ablehnen.
Definieren Sie also im Voraus genau, was die geschäftliche Nutzung für Ihr Unternehmen bedeutet. Ist es nur während der Arbeitszeiten? Oder auch für den Arbeitsweg? Einige Versicherer machen diese Unterscheidung, andere nicht. Seien Sie also in Ihrer Kommunikation mit dem Versicherer diesbezüglich eindeutig.
Unzureichende Abdeckung für elektrische Komponenten
Eine normale Fahrradversicherung deckt oft bis zu 2.500 oder 3.000 Euro ab. Für ein UrbanX oder CityX ist das gerade noch ausreichend. Aber für ein CargoX mit allem Zubehör kommen Sie schnell auf 7.000 bis 8.000 Euro. Achten Sie also darauf, dass Ihre Versicherungssumme hoch genug ist.
Achten Sie auch auf die Wertminderung von elektrischen Komponenten. Denn einige Versicherer setzen den Tageswert für Batterien und Motoren vom ersten Tag an an. Andere geben eine dreijährige Neuwertgarantie. Das macht also einen großen Unterschied im Schadensfall nach zwei Jahren Nutzung.
Unklarheit über die Abstellbedingungen
Lesen Sie also das Kleingedruckte, wo und wie Sie Ihr Fahrrad abstellen können. Denn einige Versicherer verlangen, dass Sie Ihr Fahrrad nachts in einem geschlossenen Raum abstellen. Andere akzeptieren das Abstellen im Freien, sofern es abgeschlossen und an einem festen Gegenstand befestigt ist. Ein Verstoß gegen diese Bedingungen bedeutet also im Falle eines Diebstahls keine Zahlung.
Für Unternehmen mit mehreren Niederlassungen oder wechselnden Arbeitsorten ist dies besonders kompliziert. Dokumentieren Sie daher pro Fahrrad, wo es normalerweise abgestellt wird. Aktualisieren Sie dies, wenn sich Änderungen ergeben. Auf diese Weise vermeiden Sie, dass Ansprüche abgelehnt werden.
Vergessen von Meldefristen
Im Falle eines Diebstahls haben Sie oft nur 24 Stunden Zeit, um den Diebstahl bei der Polizei zu melden und den Versicherer zu informieren. Im Falle eines Schadens sind es in der Regel 48 Stunden. Leider kann eine verspätete Meldung zu Leistungskürzungen oder sogar zur vollständigen Ablehnung führen.
Erstellen Sie also ein klares Protokoll für die Mitarbeiter. Was sollen sie im Falle eines Diebstahls oder einer Beschädigung tun? Wen sollen sie anrufen? Welche Informationen sollten gesammelt werden? Denn ein einfaches A4-Blatt in der Satteltasche kann eine Menge Ärger verhindern.
Alternative Lösungen für Ihre geschäftliche Fatbike-Versicherung
Neben der normalen Fatbike-Versicherung für Unternehmen gibt es noch andere Möglichkeiten zur Absicherung von Risiken. In der Tat ist manchmal eine Kombination am besten.
Operate-Leasing mit Versicherung
Beim Operating-Leasing von Elektro-Fatbikes ist die Versicherung oft schon inklusive. Denn Sie zahlen einen festen Betrag pro Monat und Rad und müssen sich daher nicht um Diebstahl oder Schäden kümmern. Das ist vor allem für Unternehmen interessant, die nicht auf dem Eigentum sitzen bleiben wollen.
Der monatliche Preis für einen UrbanX liegt bei 120 bis 150 € einschließlich Versicherung und Wartung. Für einen CargoX zahlen Sie 180 bis 220 Euro pro Monat. Das scheint teuer, aber es bedeutet, dass Sie keine Anschaffungskosten, keine Reparaturen und keine Versicherungsprobleme haben.
Fahrrad-Leasingplan für Mitarbeiter
Immer mehr Unternehmen bieten ihren Mitarbeitern ein Fahrradleasing an. Denn der Arbeitnehmer bekommt das Fahrrad über das Bruttogehalt, einschließlich Versicherung. So spart der Arbeitnehmer eine Menge Geld und Sie als Arbeitgeber haben geringere Lohnkosten.
Bei der geschäftlichen Nutzung müssen Sie jedoch vorsichtig sein. Denn wenn der Arbeitnehmer das Fahrrad auch geschäftlich nutzt, sollte dies ausdrücklich im Mietvertrag festgehalten werden. Sonst ist die Haftung nicht geregelt. Bitten Sie daher die Leasinggesellschaft, eine Klausel zur geschäftlichen Nutzung aufzunehmen.
Selbstversicherung in großen Flotten
Unternehmen mit mehr als 20-30 Fahrrädern können eine teilweise Selbstversicherung in Betracht ziehen. Denn dann schließt man nur eine Haftpflichtversicherung ab und kümmert sich um kleinere Schäden und Diebstahl. Das kann billiger sein, wenn Sie eine gute Diebstahlprävention haben.
Diese Strategie funktioniert jedoch nur mit einem professionellen Risikomanagement. Denn man braucht finanzielle Puffer, gute Sicherheitsvorkehrungen und Überwachung und vor allem eine ausreichend große Flotte, um das Risiko zu streuen. Für die meisten Unternehmen ist daher eine Vollversicherung sinnvoller.
Praktische Checkliste für Ihre geschäftliche Fatbike-Versicherung
Nutzen Sie diese Checkliste, wenn Sie eine gewerbliche Fatbike-Versicherung abschließen wollen. Prüfen Sie also, ob:
Geschäftliche Nutzung, die in der Richtlinie ausdrücklich erwähnt wird
Die Versicherung deckt Diebstahl, Beschädigung und Haftung
Die Versicherungssumme ist hoch genug für Ihre Fahrräder einschließlich Zubehör
Elektrische Komponenten (Batterie, Motor) sind vollständig abgedeckt
Der Riemenantrieb wird in der technischen Berichterstattung ausdrücklich erwähnt
Neues Wertesystem mit einer Laufzeit von mindestens 3 Jahren
Die Abstellbedingungen bei Nacht und am Tag sind klar
Es ist mindestens ein ART2-Schloss erforderlich.
Track & Trace ist obligatorisch und wird erstattet
Die Selbstbeteiligung pro Schadensfall ist akzeptabel
Pannenhilfe inbegriffen oder als Option erhältlich
Die Versicherung gilt auch für Leiharbeitnehmer oder Entleiher
Sie haben nach dem Kauf ausreichend Zeit, sich zu versichern (oft 14 Tage)
Es gibt keine Einschränkungen, wer das Fahrrad fahren darf
Die Meldefristen bei Schäden und Diebstahl sind klar
Nehmen Sie also diese Liste in Ihr Gespräch mit den Versicherern auf. Stellen Sie die Fragen direkt und klar. Denn ein guter Versicherer wird keine Mühe haben, alle Fragen zu beantworten. Bleibt eine Antwort vage? Dann ist das leider ein rotes Tuch.
Die Zukunft der Fatbike-Versicherung für Unternehmen
Der Markt für Fatbike-Versicherungen ist im Umbruch. In den letzten Jahren wurde er von mehreren Versicherern wegen der hohen Diebstahl- und Betrugsraten eingestellt. Glücklicherweise gibt es jetzt wieder mehr Anbieter, wenn auch mit strengeren Bedingungen und Konditionen.
Auch Track & Trace wird mehr und mehr zum Standard. Denn wo dies vor einigen Jahren noch fakultativ war, verlangen die meisten Versicherer es heute. Auch die Technik wird immer besser. GPS-Systeme sind in der Tat genauer und haben eine längere Batterielebensdauer. Bei STOER Bikes bauen wir dies serienmäßig in das CargoX und als Option in das UrbanX und CityX ein.
Prävention wird also auch belohnt. Denn die Versicherer gewähren zunehmend Rabatte für gute Sicherheit. Denken Sie also an Überdachungen, Mehrfachschlösser, GPS-Tracking und sichere Fahrradständer im Büro. Investieren Sie in Prävention und Ihre Prämie sinkt.
Es wird erwartet, dass die E-Bike-Versicherung für Unternehmen leichter zugänglich wird, wenn mehr Daten zur Verfügung stehen. Denn die Versicherer können die Risiken besser einschätzen und die Prämien genauer festlegen. Für Unternehmen, die mit ihren Fahrrädern richtig umgehen, bedeutet das also niedrigere Kosten.
Wir von STOER Bikes glauben, dass Elektro-Fatbikes die Zukunft der geschäftlichen Mobilität sind. Denn sie sind langlebig, kostengünstig und praktisch. Mit der richtigen Business-Fatbike-Versicherung schützen Sie diese Investition also bestmöglich. Denn unsere Modelle sind für eine intensive Nutzung mit wartungsfreiem Riemenantrieb und langlebigen Komponenten ausgelegt. Kombiniert mit einer guten Versicherung haben Sie so jahrelang unbeschwertes Fahrvergnügen.
Sie möchten mehr über die geschäftliche Nutzung von STOER Bikes erfahren? Dann werfen Sie einen Blick auf unsere Produktseite für alle Modelle und Spezifikationen. Oder nehmen Sie Kontakt mit uns für eine maßgeschneiderte Beratung.