Ein Riemenantrieb macht wesentlich weniger Lärm als ein Kettenantrieb. Der Unterschied ist so offensichtlich, dass viele Radfahrer ihn als einen der Hauptvorteile anführen. Die Geräuschreduzierung hat mehrere technische Ursachen.
Erstens, eine Riemenantrieb kein Metall-auf-Metall-Kontakt. Bei einem Kettenantrieb haben die Metallglieder ständigen Kontakt mit den Metallkettenrädern, was ein charakteristisches Klappergeräusch verursacht. Der kohlenstoffverstärkte Gummiriemen eliminiert dieses Geräusch vollständig.
Zweitens gibt es bei einem Riemen keine beweglichen Glieder, die gegeneinander schlagen können. Jedes Glied einer Kette kann sich im Verhältnis zu den anderen leicht bewegen, was zum Gesamtgeräuschpegel beiträgt. Ein Riemen ist ein durchgehendes Stück Material ohne einzelne bewegliche Teile.
Drittens sorgt die konstante Spannung eines Riemens für eine gleichmäßigere Kraftübertragung. Ketten können beim Fahren durchhängen oder zu stark gespannt sein, was zu zusätzlichen Geräuschen führt. Riemen halten ihre optimale Spannung besser, was zu einem leiseren Betrieb führt.
Schließlich benötigt ein Riemenantrieb weder Öl noch Fett. Diese Schmiermittel ziehen nicht nur Schmutz an, sondern können auch zur Geräuschentwicklung beitragen, wenn sie verunreinigt werden. Ein trockener, sauberer Riemen ist von Natur aus leiser.
"Was mir sofort auffiel, als ich zum Riemenantrieb wechselte, war die Stille", sagt Joeri. "Man hört nur die Reifen auf dem Weg und den Wind um einen herum. Das macht jede Fahrt so viel entspannter."
Mit einem Riemenantrieb zu fahren bedeutet also, leise zu fahren, ohne rasselnde Kette oder tickende Glieder. Das erhöht nicht nur den Komfort, sondern macht das gesamte Fahrerlebnis angenehmer, vor allem wenn man in der Natur unterwegs ist und die Umgebung wirklich erleben möchte.
Möchten Sie mehr über den Riemenantrieb beim Radfahren erfahren? Dann lesen Sie unseren Blog auf wie der Riemenantrieb das Treterlebnis beeinflusst